Ideen, die weiterbringen – von Menschen, die etwas bewegen

Wir möchten nicht nur zeigen, woran wir arbeiten, sondern auch, wer wir sind.
Diesmal stellt sich Marion Schmitz vor, Partnerin bei Schmid Pelli & Partner. Knapp acht Jahre lang hat sie die Entwicklung von Arosa Tourismus massgeblich mitgeprägt und dabei ihre Expertise im Destinationsmarketing und strategischen Tourismusmanagement aufgebaut. Sie denkt vernetzt, bringt Struktur in komplexe Themen und hat ein Gespür dafür, wann aus einer Idee ein tragfähiges Projekt wird. In unseren fünf Fragen zeigt sie, was sie antreibt – beruflich wie persönlich.
Was ist dein höchstes Ziel für deine Karriere?
Ganz ehrlich: Kein Titel der Welt ist es wert, wenn man am Morgen nicht gerne aufsteht. Mein Ziel ist, an Themen zu arbeiten, die mich wirklich packen – mit Menschen, die Lust haben, etwas zu bewegen. Wenn der Job Freude macht, kommt der Erfolg meistens sowieso.
Was ist dein grösster beruflicher Erfolg?
Die Jahre in Arosa haben mich extrem geprägt, weil ich dort nicht nur „Marketing gemacht“ habe, sondern gemeinsam mit dem Team wirklich mitgestalten und umsetzen durfte. Ich mag Projekte, die auffallen, ohne beliebig zu sein. Besonders gern denke ich an Umsetzungen zurück, die genau diese Mischung aus Kreativität und Wirkung hatten: das Padel Pop-up, bei dem wir kurzerhand einen Platz auf den See gestellt haben. Oder die crowd-basierte KI-Kampagne #Bergtraum, die so eingeschlagen hat, dass wir am Schluss sogar Auszeichnungen entgegennehmen durften. Kurz gesagt: Wenn aus einer Idee ein Projekt wird, das funktioniert, Wirkung hat und andere mitzieht, dann fühlt sich das für mich nach Erfolg an.
Was sagt man über dich?
Dass ich klar und direkt bin, dabei aber herzlich im Umgang. Dass ich nicht lange zuschaue, sondern ins Tun komme. Und dass man sich auf mich verlassen kann, wenn es darauf ankommt. Ich behalte gern das grosse Ganze im Blick und bleibe dran, wenn ich von einer Idee überzeugt bin. „Stur“ höre ich manchmal auch, ich nehme das mit Humor und nenne es lieber hartnäckig im besten Sinn. Privat bin ich ein Genussmensch: Ich koche gern, esse gern, lache gern – und meine Weinsammlung ist vermutlich ein bisschen grösser, als man bei mir erwarten würde.
Was ist eine überraschende Tatsache über dich?
Ich bin eine totale Spielernatur und spiele selten nur zum Plausch. Sobald Karten oder Würfel auf dem Tisch liegen, meldet sich mein Ehrgeiz zuverlässig zu Wort. Ich mag den Wettkampf beim Tennis genauso wie beim Jassen, Pokern oder bei Brettspielabenden. Und ja, ich verliere nicht gern. In unserer Runde bleiben die Emotionen selten aus, was das Ganze umso unterhaltsamer macht.
Wofür brennst du – und warum?
Für Marketing & Kommunikation, wenn es nicht nur bei schönen Worten bleibt. Ich liebe es, wenn aus einer klaren Idee ein Produkt entsteht, das Menschen wirklich erleben wollen, und wenn Story, Angebot und Umsetzung zusammenpassen. Dann wird eine Marke nicht nur sichtbar, sondern greifbar. Und ich habe eine Schwäche für Ideen, die man kurz für „zu verrückt“ hält – bis sie plötzlich genau deshalb funktionieren. Denn oft ist es ja so: Das, was heraussticht, bleibt hängen. Und das, was hängen bleibt, bewegt am Ende auch etwas.
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