Future in Tourism: Perspektiven für den Nachwuchs

Die branchenweite Initiative Future in Tourism. will junge Menschen und Quereinsteiger:innen für den Tourismus als Arbeits- und Entwicklungsfeld begeistern. Getragen wird sie von acht Tourismusschulen, dem Verband Schweizer Tourismusmanager:innen VSTM, Hotelplan sowie rund 40 Praxispartnern. Unterstützt wird die Kampagne durch das Förderprogramm Innotour des Staatssekretariates für Wirtschaft Seco.
Im ersten Jahr lag der Fokus darauf, den Tourismus greifbar zu machen. Über Social Media wurden Menschen sichtbar, die den Tourismus mit Leidenschaft leben. Neun Schulen zeigten Ausbildungswege auf, 15 Praxispartner engagierten sich aktiv, drei Netzwerkveranstaltungen schufen Raum für Austausch und Vernetzung.
Ein zentrales Element von Future in Tourism sind persönliche Begegnungen. Formate wie die Tourism Experience Days ermöglichen Einblicke in reale Berufsfelder. Am 5. und 12. November 2025 erhielten in Zürich insgesamt 50 Teilnehmende Zugang zu Unternehmen aus Incoming- und Outgoing-Tourismus. Besuche bei Hotelplan, Schweiz Tourismus, Chair Airlines, Travel Job Market, Primus Communications und dem Switzerland Travel Centre zeigten die Bandbreite der Branche – von Destination Management über Marketing und Kommunikation bis zur Produktentwicklung.
Das grosse Interesse und die Gespräche vor Ort zeigten deutlich, wie wichtig authentische Einblicke und persönlicher Austausch für den Nachwuchs sind. „Die Tourism Experience Days zeigen, wie vielfältig Ausbildung und Berufseinstieg im Tourismus sind – und bringen Menschen zusammen, die die Zukunft der Branche mitgestalten wollen“, sagt Corinne Hafner, Projektleiterin Future in Tourism.
Auch der Netzwerkanlass Andermatt Unveiled folgte diesem Ansatz. Anfang Januar 2026 trafen in Andermatt 50 Tourismusstudierende auf Vertreter:innen von Destinationen, Hotellerie und Bergbahnen. Am Anlass beteiligten sich Vertreter:innen von Andermatt Swiss Alps, Andermatt-Urserntal Tourismus, Andermatt-Sedrun Sport AG und dem The Chedi Andermatt. Weitere Praxispartner wie Disentis-Sedrun Tourismus, Viamala Tourismus, Ascona-Locarno Turismo und Travel Job Market brachten zusätzliche Perspektiven aus der touristischen Praxis ein. Gespräche über Destinationsentwicklung, Zusammenarbeit und langfristige Investitionen standen ebenso im Fokus wie informeller Austausch und Vernetzung.
Die beiden Anlässe zeigen exemplarisch, wie Future in Tourism arbeitet: praxisnah, dialogorientiert und auf Augenhöhe. Ziel ist es, Interesse zu wecken, Orientierung zu geben und früh Beziehungen zwischen Nachwuchs und Branche aufzubauen.
2026 wird Future in Tourism weiter ausgebaut – mit neuen Projekten, weiteren Partnerschaften und zusätzlichen Formaten. Die nächsten Schritte sind bereits in Planung.


